Mit Remote Maintenance Serviceprozesse erfolgreich digitalisieren

Im folgenden Artikel können Sie lesen, wie TECUMA Systems mit unserer innovativen Smart-Service-Lösung Remote Maintenance Assistance seine Serviceprozesse revolutioniert.

Wie der Maschinenbauer TECUMA Systems die Kosten senkt und gleichzeitig die Kundenzufriedenheit erhöht

TECUMA Systems GmbH, ein Osnabrücker Maschinenbauer spezialisiert auf Verpackungstechnologie, Rollenschneider, Sondermaschinenbau und Produktionsoptimierung, setzt auf neueste Technologien. Uwe Meyer, Geschäftsführer von TECUMA Systems, erklärt: „Ein direkter Online-Zugriff auf die Anlagensteuerungen und aller damit verbundenen Parameter und digital erfassbaren Einstellungen gehört seit vielen Jahren zur Standardausstattung einer Maschine. Soll aber der Bediener direkt beim Handling an der komplexen Maschine / Anlage unterstützt werden, kommt häufig der Einsatz von Kameras an den Hauptbedieneinheiten der Maschine / Anlage zum Einsatz. Oder ein Servicetechniker wird direkt zum Kunden gesandt.“

Neben der aufwändigen Instandhaltung der Anlagen folgen bei auftretenden komplexen Störungen oder Fehleinstellungen bisher zeit- und kostenaufwändige Serviceprozesse. Ein Projekt für den internationalen Konzern LOXY aus Norwegen, mit Niederlassungen in Schweden, Polen, Deutschland, China und viele weiteren Ländern, ist aus diesem Grund mit einem neuen digitalen Servicekonzept seitens TECUMA Systems versehen.

Die Smart-Service-Lösung „Remote Maintenance Assistance“, vom Softwarehersteller Bitnamic GmbH, ermöglich mit einer kollaborativen Plattform die Zusammenarbeit des Maschinenbedieners vor Ort mit dem entfernten Experten durch eine multimediale Interaktion in Echtzeit. Gekoppelt mit dem Head Mounted Tablet „HMT-1“, eine Industrie-Datenbrille von RealWear und Barcotec, wird unterstützendes Fachwissen unmittelbar aus der Ferne dem Maschinenbediener zur Verfügung gestellt. Dieser kann dabei weiterhin mit beiden Händen frei an der Maschine arbeiten.  Die für LOXY speziell entwickelten, vollautomatisierten Rollenschneider für Sicherheitsmaterialien im Textilsektor, werden mit Remote Maintenance Assistance installiert und gewartet, sowie bei Versuchsreihen an der Maschine unterstützt.

Uwe Meyer erwähnt zudem: “Der Entfall des teilweise sehr kostspielige Entsenden von Servicetechnikern, die schnellere und noch direktere Unterstützung der Bediener / Wartungsmitarbeiter beim Kunden, die Möglichkeit dass der Bediener mit beiden Händen direkt an der Maschine arbeiten kann und gleichzeitig Informationen auf dem Display des HMT-1 abrufen oder aufzeichnen kann, werden diese Art der zusätzlichen Serviceform in Zukunft sehr schnell verbreiten lassen.“

Die BARCOTEC GmbH ist seit 1989 im Bereich der automatischen Identifikation tätig und verhilft Kunden mit mobilen Endgeräten und umfassenden Lösungskonzepten zu Marktvorteilen durch Effizienzsteigerung. Das österreichische Unternehmen gehört in diesem Bereich zu den Marktführern im Gebiet DACH. BARCOTEC ist langjähriger Entwicklungspartner von RealWear und als Channel Partner europaweit tätig.

Praxiseinsatz von Remote Maintenance Assistance mit der HMT-1 Datenbrille

Datenbrillen in der Qualitätssicherung

Im Artikel des Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM können Sie lesen, wie der Einsatz unserer Smart-Service-Software die Prozesse in der Klebtechnik vereinfacht und optimiert. Im Einsatz befinden sich sowohl mobile Endgeräte als auch hochmoderne Datenbrillen. In Kombination mit unserer Smart-Service Software werden unterstützende Anweisungen und wichtige Daten in Echtzeit zur Verfügung gestellt.

Den Artikel mit Informationen zur Vorgehensweise und den Vorteilen finden Sie online unter dem folgenden Link:

https://qualitaetssicherung.ifam.fraunhofer.de/de/schwarzes-brett/datenbrillen_qualitaetssicherung.html

Bildquelle: Fraunhofer IFAM

VIOS – Smart und effizient

In der aktuellen Ausgabe des Magazins i-Quadrat für intelligente Instandhaltung stellen wir ein Szenario vor, um Remote Maintenance smarter und effizienter zu machen. Ein Beispiel von GiS (Gesellschaft für integrierte Systemplanung) und Bitnamic verdeutlicht, welche Vorteile die Verknüpfung von Enterprise-Asset-Management- und Remote-Maintenance-Systemen für Wartung und Instandhaltung liefert.

 

Der Einsatz der modernen Remote-Maintenance-Lösung VIOS in Kombination mit Lösungen wie Enterprise-Asset-Management-Systemen oder zusätzlichen Systemen wie SCADA, SAP oder BDE liefert ein umfassendes Bild der Situation. Experten erhalten audiovisuell und datenbasiert konkrete Zustandsbeschreibungen, die Techniker vor Ort präzise und direkte Handlungsanweisungen. Ein positiver Nebeneffekt ergibt sich aus der Dokumentation der durchgeführten Tätigkeiten. Durch den Einsatz des Remote-Maintenance-Systems können Aufzeichnungen, Artefakte, Bilder und Ist-Daten in die Dokumentationshistorie zurückfließen. Auf diese Daten kann bei späteren Wartungsarbeiten zurückgegriffen und Aufzeichnungen als Anleitungen verwendet werden. Dies ist ein wichtiger Aspekt für Anlagenhersteller, zum Beispiel bei der Übergabe oder im After Sales Service von Anlagen in weit entfernte Regionen. Durch die gewonnenen Erkenntnisse, dokumentiert als Fehlerursachen-Analysen in der Wissensdatenbank, lassen sich Anlagen und Wartungspläne kontinuierlich optimieren. Garantiefälle können gleichsam vor Ort aus der Ferne geklärt werden. In gesundheitsgefährdenden Bereichen oder begeh- oder befahrbaren Behältern in Großanlagen lässt sich die Anzahl der gefährdeten Personen minimieren. Die Verteilung und Nutzung der Expertise von Drittanbietern ist ein weiterer Vorteil.

 

Weitere Informationen zur Verknüpfung von VIOS mit EAT-Systemen sowie zu den Vorteilen finden Sie im i-Quadrat Artikel online unter folgendem Link oder in der Ausgabe 02/2016.

 

i-Quadrat Artikel

GiS Systemhaus