Ein ange­bis­sener Apfel, ein schwarzer dyna­mi­scher Haken, ein gelbes M auf rotem Grund – jeder kennt diese Logos und verbindet sie sofort mit einem bestimmten Unter­nehmen. Doch ein Marken­zei­chen macht noch nicht die Corpo­rate Iden­tity aus, es ist ledig­lich ein Teil davon.

Unter­nehmen werden immer als Einheit betrachtet, die vielen Bereiche, aus denen sie sich zusam­men­setzen – Philo­so­phie, Kommu­ni­ka­tion, Design etc. – als eine „Iden­tität“ wahr­ge­nommen. Diese gilt es gezielt zu formen, um ein posi­tives, unver­wech­sel­bares Bild nach außen zu proji­zieren und das eigene Unter­nehmen zum Erfolg zu bringen.

 

Defi­ni­tion – Was ist Corpo­rate Iden­tity?

Corpo­rate Iden­tity, zu Deutsch „Firmen­iden­tität“, bezeichnet die Summe der Charak­te­ris­tika eines Unter­neh­mens, die es von anderen unter­scheidet. Sie prägt das Bild des Unter­neh­mens, verleiht ihm eine indi­vi­du­elle Persön­lich­keit und hebt es von der Konkur­renz ab.

Ziel einer Corpo­rate-Iden­tity-Stra­tegie ist es somit, ein einzig­ar­tiges Unter­neh­mens­profil mit hohem Wieder­erken­nungs­wert zu kreieren.

 

Bestand­teile – Was gehört zur Corpo­rate Iden­tity?

Corpo­rate Iden­tity umfasst mehrere Ebenen; ein gutes Logo allein beispiels­weise reicht nicht aus, um sich von der Konkur­renz abzu­heben. Ausschlag­ge­bend ist, was damit asso­zi­iert wird.

Gene­rell wird zwischen sechs Berei­chen unter­schieden, die mitein­ander in Verbin­dung stehen.

Corporate Identity Grafik

 

Corpo­rate Beha­viour

Unter Corpo­rate Beha­viour ist das Auftreten des Unter­neh­mens – sprich der Geschäfts­füh­rung und der Mitar­beiter – gegen­über Kunden, Part­nern, Inter­es­sierten etc. zu verstehen.

Es geht darum, durch das eigene Verhalten das Unter­nehmen zu reprä­sen­tieren und ein posi­tives Image zu erschaffen. Trans­pa­renz, Kritik­fä­hig­keit sowie gute Umfangs­formen sind entschei­dend.

 

Corpo­rate Commu­ni­ca­tion

Corpo­rate Commu­ni­ca­tion beschreibt die gesamte Unter­neh­mens­kom­mu­ni­ka­tion, sowohl intern als auch extern. Ziel ist die Etablie­rung und Vermitt­lung eines einheit­li­chen Erschei­nungs­bildes und die Stär­kung des damit verbun­denen Images.

 

Corpo­rate Design

Corpo­rate Design bezeichnet die visu­elle Iden­tität des Unter­neh­mens. Es umfasst sämt­liche visu­ellen Kommu­ni­ka­ti­ons­mittel, vom Firmen­logo über Arbeits­klei­dung bis hin zu Brief­bögen und Visi­ten­karten.

 

Corpo­rate Beha­viour, Corpo­rate Commu­ni­ca­tion und Corpo­rate Design gelten als die drei Säulen der Corpo­rate Iden­tity.

 

Corpo­rate Culture

Corpo­rate Culture meint die Werte, Vorstel­lungen und Normen des Unter­neh­mens, sie ist eng an das vorherr­schende Betriebs­klima geknüpft. Jeder Mitar­beiter sollte sich mit der Corpo­rate Culture iden­ti­fi­zieren können und die fest­ge­legten Verhal­tens­weisen einhalten.

 

Corpo­rate Language

Die spezi­fi­sche Sprach­ebene, auf der das Unter­nehmen intern und extern kommu­ni­ziert, wird Corpo­rate Language genannt.

 

Corpo­rate Philo­sophy

Wo liegen die Ursprünge des Unter­neh­mens, welche Vision hat den Gründer ange­trieben? Sie bilden die Corpo­rate Philo­sophy, das Gedan­kengut, welches die Firma ausmacht und von Mitbe­wer­bern unter­scheidet.

 

Vorteile einer guten Corpo­rate Iden­tity

Die Gestal­tung der eigenen Corpo­rate Iden­tity ist kein leichtes Unter­fangen, doch von den daraus resul­tie­renden Vorteilen lässt sich lang­fristig profi­tieren.

 

Höherer Wieder­erken­nungs­wert

Ein einpräg­sames Logo, eine anspre­chende Firmen­phi­lo­so­phie und profes­sio­neller Umgang mit Kunden, Part­nern sowie Ange­stellten sorgen für einen höheren Wieder­erken­nungs­wert. Das Unter­nehmen wird mit posi­tiven Erfah­rungen asso­zi­iert und so geistig abge­spei­chert.

 

Stand­festes Image

Nach außen kommu­ni­ziert eine gute Corpo­rate Iden­tity das Bild eines struk­tu­rierten, stabilen Unter­neh­mens. Ange­bo­tenen Produkten oder Dienst­leis­tungen wird Serio­sität zuge­spro­chen, die eigene Marke festigt sich, hebt sich von der Konkur­renz ab.

 

Größeres Wir-Bewusst­sein

Wer gemein­samen Leit­li­nien folgt, weil er sich mit ihnen iden­ti­fi­zieren kann, fühlt sich seinen Kollegen und Arbeit­ge­bern stärker verbunden – und damit dem Unter­nehmen selbst. Die Ange­stellten sind zufrie­dener, das Team­be­wusst­sein ausge­prägter, was zu mehr wirt­schaft­li­chem Erfolg führt.

 

Stär­kere Kunden­bin­dung

Kunden achten nicht ausschließ­lich auf Qualität und Preis. Sie vertrauen auf Unter­nehmen, mit denen sie bereits gute Erfah­rungen gemacht haben oder die Werte reprä­sen­tieren, die ihren eigenen Vorstel­lungen entspre­chen. Eine gute Corpo­rate Iden­tity hält Bestands­kunden und weckt zugleich die Neugier von Inter­es­senten.

 

Effi­zi­en­tere Arbeits­pro­zesse

Einheit­liche Richt­li­nien sorgen für reibungs­lo­sere Abläufe inner­halb der Firma, was zu Kosten­er­sparnis führt. Essen­ziell dabei sind Trans­pa­renz, Kommu­ni­ka­tion und Flexi­bi­lität – die starre Einhal­tung von Regeln führt nicht immer zu Erfolg, sondern hemmt bisweilen Krea­ti­vität und Moti­va­tion der Mitar­beiter.

 

Die eigene Corpo­rate Iden­tity bewusst gestalten – und davon profi­tieren

Eine indi­vi­du­elle Unter­neh­mens­iden­tität schaffen, festigen und mit posi­tiven Konno­ta­tionen verknüpfen: das resul­tiert in Glaub­wür­dig­keit, Vertrauen und letzt­lich größerem Geschäfts­er­folg. Wichtig ist es, die eigene Corpo­rate Iden­tity auf allen Ebenen umzu­setzen und dabei stets den Zeit­geist im Blick zu behalten, um gege­be­nen­falls Anpas­sungen vorzu­nehmen.

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